Anfrage zum Runden Tisch “Regionale Schlachtung”

Gegenstand der Anfrage:

Am 29. Oktober 2021 hat der Kreistag beschlossen, einen Runden Tisch „Regionale Schlachtung“ einzurichten.

 

Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet um Beantwortung der folgenden Frage/n:

 

  1. Hat der Runde Tisch mittlerweile getagt?

 

Antwort:

Der Runde Tisch „Regionale Schlachtung“ fand am 24. Januar 2022 als Online-Veranstaltung statt.

 

  1. a)Wenn ja, welche Personen oder Organisationen haben teilgenommen?

 

Antwort:
Auf die namentliche Nennung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird aus Datenschutzgründen verzichtet. Beteiligt waren:

 

  • Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann
  • Persönlicher Referent des Kreisbeigeordneten
  • Bürgermeister der Stadt Büdingen
  • Kreisbauernverband
  • Metzgerinnung Gelnhausen-Schlüchtern
  • Metzgerinnung Hanau
  • Landesinnungsmeister
  • Marketinggesellschaft Gutes aus Hessen
  • Kreishandwerkerschaft Hanau
  • IHK
  • RP Gießen, Dezernat 51.1
  • Globus Handelshof
  • Karl Eidmann GmbH
  • REWE Group, W. Brandenburg GmbH
  • Veterinäramt Vogelsbergkreis
  • Veterinäramt Stadt Darmstadt
  • Veterinäramt Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • Veterinäramt und Fachbereichsleitung Regionalentwicklung Wetter-aukreis
  • Veterinäramt Stadt Offenbach
  • Veterinäramt Stadt Frankfurt
  • Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum Main-Kinzig-Kreis
  • Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz Main-Kinzig-Kreis

 

b)Wenn ja, welche Ergebnisse wurden zu diesem Treffen festgehalten?

 

Antwort:

Im Rahmen des Runden Tisches musste konstatiert werden, dass die Auslastung der in der Region bestehenden Schlachtstätten gering ist. Im Main-Kinzig-Kreis lag die Auslastung im Jahre 2021 bei ca. 25%.

Metzgereien haben große Probleme damit, sachkundiges Personal zu bekommen. Daher ist vielen eine Ausnutzung der erlaubten Schlachtkapazität von vornherein nicht möglich. Einige Metzgerbetriebe würden mittlerweile Fachkräfte und/oder Auszubildende im Ausland suchen. Handel und Fleischwarenindustrie benötigen regelmäßig größere Mengen an Fleischteilen in definierter, gleichbleibender Qualität. Diese können die lokalen Landwirte und Schlachtbetriebe nicht liefern. Es fehlt eine nachhaltige Wertschöpfungskette in der Region.

Das Marketing hat bis dato kein Konzept zur Steigerung des Verbraucherinteresses in der Region. Weitere Impulse zur Steigerung der regionalen Vermarktung sollten von den Hauptbeteiligten, den landwirtschaftlichen Nutztierhaltern und der Metzgerschaft ausgehen.

 

c)Wenn nein, wurde bereits eine Einladung verschickt?

  1. Wenn nein, ist angedacht, den Runden Tisch in Q1/2022 tagen zu lassen?

    Antwort:

Siehe Ziffer 1.

 

  1. d)Wenn nein, wieso hat die Verwaltung vier Monate nach der Beschlussfassung noch keinen Termin abgehalten?
  2. War dies die Entscheidung des zuständigen Dezernats oder des hauptamtlichen Mitgliedes des Kreisausschusses?


Antwort:
Siehe Ziffer 1.

 

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